Zwenzow - Krummer See

Idyllisch gelegen ...

Zwenzow - Labussee

Abendstimmung über dem See ...



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Der Ortsteil Zwenzow, am nördlichen Ufer des Großen Labussees gelegen, präsentiert sich als schmuckes Dörfchen mit 114 Einwohnern (Stand 31.12.2016).

Hier befindet sich der Campingplatz "Zwenzower Ufer", der eberfalls, wie der Groß Quassower Campingplatz von der Haveltourist GmbH & Co KG bewirtschaftet wird.  Der Große Labussee wird von der Havel durchflossen - vom Useriner See kommend, in den Woblitzsee weiterfließend. Von dort aus ist Schiffsverkehr über den Kammerkanal nach Neustrelitz und die Obere Havel-Wasserstraße in Richtung Berlin möglich.

Im Sommer genießen Urlauber und Einheimische die schöne Gegend und die Badestellen und Radler ziehen in Scharen vorbei...

Über die Bus-Linien 670 (Neustrelitz - Userin - Roggentin - Mirow) und 679 (Neustrelitz - Groß Quassow - Babke) ist Zwenzow mit den anderen Ortsteilen und Neustrelitz verbunden.

Auch in Zwenzow sorgt ein rühriger Dorfverein dafür, daß Dorfleben nicht langweilig ist. Einheimische und immer wieder auch viele Gäste des Dorfes freuen sich jedes Jahr am ersten Septemberwochenende auf das seit über 20 Jahren stattfindende Dorffest, welches der Dorfverein organisiert.

Zur Entwicklungsgeschichte Zwenzows von der ersten Besiedelung des Gebietes bis in die jüngste Vergangenheit lesen Sie bitte den folgenden ausführlichen Abschnitt.

Entwicklungsgeschichte Zwenzow

Bereits 1300 gab es eine slawische Fischersiedlung am Großen Labussee, einem Haveldurchfluß-Gewässer südwestlich von Zwenzow, mit einer Ausdehnung über 2,4 km in Ost-West- und 3 km in Nord-Süd-Richtung. Doch um 1350 wurde der Ort wahrscheinlich durch die Pest wieder völlig entvölkert.

Zwenzow wurde 1568 erstmals als Tzuuentze urkundlich erwähnt. Doch erst nach 1720 entstand der heutige Ort "Zwenzow" in den Zwenzower Tannen. 1780 sind hier eine Holzwärterstelle und ein Teerofen verzeichnet. Teeröfen entstanden häufig, um anstehendes Holz zu nutzen. Sie wurden mehrmals im Jahr beschickt und brachten eine Menge Produkte wie Terpentinöle, Pechwasser, Holzkohle und Pechfette für die Lederpflege. Der Zwenzower Teerofen zerfiel im Winter 1978/79.

1868 lebten 7 Büdner und ein Häusler im Ort. Eine Schule entstand, und ab 1881 ist die Ortsbezeichnung "Zwenzow". Das Dorf hat zu diesem Zeitpunkt 84 Einwohner. Bis in die 1930-er Jahre hinein hatte Zwenzow immer ca. 70 bis 80 Einwohner. 1934/35 entstand die Kanalverbindung zwischen Useriner und Labussee, und die Zwenzower Schleuse ging in Betrieb.

Nach dem zweiten Weltkrieg errichtete man in Zwenzow ein Heim für elternlose, schulpflichtige Kinder, welches 1958 in ein Vorschulkinderheim umgewandelt wurde. Im gleichen Jahr wurde die Schule aufgelöst; der Unterricht fand jetzt in Userin statt.

Bereits seit 1955 gab es das Müttergenesungsheim. Seit 1947 ist Zwenzow dem Gemeindeverband Userin zugeordnet, vorher gehörte es zum Amtsbereich Wesenberg.

1960 gründete man eine LPG Typ I, welche 1972 der LPG Typ III in Userin angeschlossen wurde.

Die wald- und wasserreiche Gegend um Zwenzow lockte bereits in den 1930-er Jahren zunehmend Urlauber aus den Großstädten an. So vermieteten immer mehrere Hausbesitzer Zimmer an Pensionsgäste, und die Gaststätte gab es über mehrere Generationen. Der Zeltplatz entstand 1962, Bungalows und Privatquartiere wurden gebaut. 1974 wurde der "Krumme See" zum Naturschutzgebiet erklärt.

1985 wurde das Müttergenesungsheim rekonstruiert. Nach der Wende wurde das Vorschulkinderheim zu einem Kinder- und Jugendhaus; Träger war ab 1993 der Diakonie-Verein des Kirchenkreises Stargard. Bereits seit 1994 betreibt die Haveltourist GmbH & Co. KG den Campingplatz C 56 am Großen Labussee. 1998 hatte Zwenzow 104 Einwohner und die Brücke über den Havelkanal bei Zwenzow wurde erneuert. 2000 und 2001 erhielt Zwenzow eine neue Straße mit Gehweg; 50 Haushalte wurden an das Wesenberger Trink- und Abwassernetz angeschlossen und Regenwasserabflußrohre verlegt.

2014 wurde Zwenzow von einem heftigen Sturm heimgesucht. Im Ort kam es zu keinen größeren Schäden, der Wald jedoch wurde arg "gebeutelt". Das Nationalparkamt sorgte dafür, daß das Dorf seitdem um eine "Attraktion" reicher ist: den "Windwurf"!

siehe Chronik - Zwenzow "Der Windwurf bei Zwenzow"

2014 wurde das letzte Stück des lange ersehnten Radweges Neustrelitz-Roggentin entlang der L25 fertiggestellt.

siehe Chronik - Wirtschaft "Radwegebau entlang der L 25"

Amt Neustrelitz-Land | Gemeinde Userin | Marienstraße 5 | 17235 Neustrelitz | Tel.: (0 39 81) 23 999-17 | info@userin.de

Ortsteile: Userin | Groß Quassow | Zwenzow | Voßwinkel | Useriner Mühle | Lindenberg
Seen:
Useriner See | Woblitzsee | Großer Labussee - & - Berge: Bauernberg (86,5m) | Glockenberg (78,7m)