Unser Babywald / Streuobstwiese ...

... die Zuwegung zum alten Park wird geschaffen !

Unser Babywald / Streuobstwiese ...

... geschafft: die Bäume sind gepflanzt !



Blick über die Gemeinde Userin ...
Blick über die Gemeinde Userin ...
... unser Logo

Infos zum downloaden ...

Babywald / Streuobstwiese Userin - Gemeinsam etwas erreichen …

Ideenfindung - Lageplan
Ideenfindung - Lageplan

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Userin,

im nachfolgenden Text finden Sie einige Auszüge aus den Antragsunterlagen zu einem, wie ich finde, sehr schönen Projekt, zu dem 2018 der Startschuss gegeben werden kann.

Eine letzte, gemeindeeigene Fläche von knapp 3500 m² in Groß Quassow, kann dank einer 90%-Förderung des Bundes zu einem aktiv nutzbaren Ort in der Gemeinde umgestaltet werden.

Interessenten an einem Baum für Kinder, Enkelkinder oder auch Patenkinder u.a., können sich ab sofort bei den Gemeindevertretern melden und registrieren lassen. Gerne kann ein Baum auch als z.B. Weihnachts- oder Taufgeschenk genutzt werden.

Kontakt: info@userin.de oder Tel.: (0 39 81) 23 999-17

Es sollen im ersten Schritt 50 Bäume gepflanzt werden. Diese sind schon ca. 3m hoch und mit etwas Glück tragen Sie bereits im ersten Jahr Früchte. Jeder Baum wird mit einem Holzgerüst gesichert und bekommt auf Wunsch eine Plakette mit dem Namen des Kindes, dem Geburtsdatum und der Baumart.

Als anteiligen Unkostenbeitrag pro Baum für die Baumpaten werden 50,00 € (Brutto) veranschlagt. Dieser günstige Preis für so einen großen Baum, inkl. Befestigung und Namensschild, bekommen wir dank Förderung.

Ich freue mich auf Ihre Anmeldungen/Reservierungen und auf eine ertragsreiche Streuobstwiese !

Axel Malonek

Klimaschutz durch Streuobstwiesen

Mit jeder Autofahrt, bei jeder Reise mit der Bahn oder dem Flugzeug wird Kohlendioxid (CO2) in die Umwelt abgelassen. Bäume tragen zum aktiven Klimaschutz bei, indem sie CO2 aus der Luft speichern. CO2 ist der Hauptverursacher der gravierenden Klimaveränderungen mit weltweitem Temperaturanstieg und den Folgen wie Überschwemmungen, Dürren und Unwettern.

Der Erhalt bzw. die Neuanlage von Obstwiesen leistet somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, denn Streuobstwiesen dienen als Kohlenstoffspeicher. Die Obstbäume sind lebendige Luftfilter und Sauerstoffproduzenten. Während der Photosynthese werden aus Wasser, Energie und Kohlendioxid Traubenzucker und Sauerstoff hergestellt. So binden die Pflanzen das Treibhausgas Kohlendioxid und lagern es in ihrer Biomasse ein. Auch das Grünland speichert je nach Bodentyp und Wasserstand Kohlenstoff.

Erhalt des wertvollen "Kulturgutes Streuobstwiese"


Streuobstwiesen sind ein altes Kulturgut, das immer mehr verdrängt wurde. Der „Lebensraum Streuobstwiese“ wird in der „Roten Liste vom Aussterben bedrohter Biotoptypen“ aufgeführt. Ihre Fläche verringerte sich durch das Bau- und Siedlungswesen seit den 1960er Jahren um 70%. Sie sind Lebensraum für mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten und daher auch ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität. Weiterhin dienen Streuobstwiesen als Naherholungsgebiete und sind daher wertvoll für das Gemeinwohl. Zudem können hier beispielsweise wertvolle alte Obstsorten erhalten werden, die sich durch typische Aroma- und Geschmackseigenschaften auszeichnen und aufgrund ihrer Robustheit ein erhaltenswertes pflanzengenetisches Erbe besitzen.

Streuobstwiesen liefern als regionale Produzenten gesundes Obst von nebenan

Die Früchte der Wiesen werden in der Regel in der Region verzehrt oder verarbeitet und verbessern dadurch die Klimabilanz. Das Obst aus dem Supermarkt wird meist unter starker Kohlenstoffemission aus der ganzen Welt importiert. Durch die kurzen Transportwege haben die Früchte von der Streuobstwiese auch die Möglichkeit, unter natürlichen Bedingungen am Baum zu reifen. Das Import-Obst hingegen wird meist unreif geerntet und in Klimacontainern begast, um die Reife termingerecht zu erreichen.  

Die Streuobstwiesen befinden sich ebenso meist in der direkten Umgebung der Menschen, so dass diese nicht mit dem Auto die Wiese oder den Wochenmarkt ansteuern, sondern zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Auch dies schont das Klima.

Auch indirekten Klimaschutz kann man auf Streuobstwiesen betreiben. Sie bieten einen entspannten Raum, um während der Pflege- und Erntearbeiten Menschen aus der Umgebung kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

Es werden hier somit mehrere wichtige Ziele erreicht:ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

  • die Rettung dieses wichtigen Lebensraumes
  • die Schaffung einer Begegnungsstätte
  • der Erhalt wichtiger Obstsorten

Verlauf unseres Projekts ...

28.05.2018

... Presseartikel

28.05.2018 - Nordkurier (Strelitzer Zeitung): Tolle Idee - In Groß Quassow wächst jetzt ein Babywald
28.05.2018 - Nordkurier (Strelitzer Zeitung): Tolle Idee - In Groß Quassow wächst jetzt ein Babywald

27.05.2018

... Rundfunkbeitrag (NDR1 - Radio MV)

26.05.2018

Unser Pflanzfest - ein voller Erfolg !

Bei bestem Wetter fand unser Pflanzfest statt. Fast 100 Leute fanden den Weg zu unserer Streuobstwiese/Babywald ... in gemütlicher Atmosphäre konnte der schattenspendende alte Park, angrenzend an die Neupflanzung, als toller Ort für unser Zusammentreffen genutzt werden.

Alle 50 Bäume stehen und sehen auch Dank Bewässerung ganz gut aus ...

... und es gibt schon neun neue Interessenten für eine Baumpatenschaft !

22.05.2018

Aktueller Stand der vergebenen Bäume: 50 Stück

  • 100% der geplanten Bäume vergeben ... Toll !!!
  • 100% der Bäume gepflanzt !!!
  • Wir freuen uns auf das Pflanzfest: 26.05.2018 von 10:00 - 13:00 Uhr

    Das symbolische Angießen der Bäume durch die Baumpaten und die Übergabe der Patenschaftsurkunde eröffnen die Veranstaltung, danach ist Zeit zum gemütlichen fachsimpeln oder genießen. für Essen und Trinken wird gesorgt ...

Alle Baumpaten mit Ihrer Verwandschaft und interessierte Gäste sind herzlich zum Pflanzfest eingeladen !

 
 
 

17.05.2018

... Presseartikel

17.05.2018 - Nordkurier (Strelitzer Zeitung): Eine Wiese hilft beim Klimaschutz
17.05.2018 - Nordkurier (Strelitzer Zeitung): Eine Wiese hilft beim Klimaschutz

14.04.2018

Aktueller Stand der vergebenen Bäume: 42 Stück

Endlich werden die Maisstoppeln untergetellert ...

 
 

28.03.2018

Aktueller Stand der vergebenen Bäume: 40 Stück

  • 80% der geplanten Bäume vergeben ... Toll !!!
  • Die Gemeindevertretung erteilt nach einer Ausschreibung den Zuschlag an die die Pflanzung ausführende Firma !
  • Ende April soll gepflanzt werden ...
  • der Termin für das Pflanzfest steht: 26.05.2018 von 10:00 - 13:00 Uhr
    Das symbolische Angießen der Bäume durch die Baumpaten und die Übergabe der Patenschaftsurkunde eröffnen die Veranstaltung, danach ist Zeit zum gemütlichen fachsimpeln oder genießen. für Essen und Trinken wird gesorgt ...

Alle Baumpaten mit Ihrer Verwandschaft und interessierte Gäste sind herzlich zum Pflanzfest eingeladen !

06.03.2018

Logo und Urkunde zum Babywald / Streuobstwiese fertiggestellt ...

Logo zum Babywald / Streuobstwiese
Logo zum Babywald / Streuobstwiese
Urkunde zum Babywald / Streuobstwiese
Urkunde zum Babywald / Streuobstwiese
Urkunde zum Babywald / Streuobstwiese
Urkunde zum Babywald / Streuobstwiese

19.02.2018

Aktueller Stand der vergebenen Bäume: 32 Stück

Ohne großartige "Werbung" wurden bereits über 60% der geplanten Bäume vergeben ... Toll !!!
Die Resonanz ist wirklich durchweg positiv. Die "Baumpaten" kommen meist aus der Gemeinde Userin selbst bzw. haben einen direkten Bezug zur Gemeinde ...

23.01.2018

... Presseartikel

23.01.2018 - Nordkurier (Strelitzer Zeitung): Apfel und Birne zu Ehren für den Nachwuch
23.01.2018 - Nordkurier (Strelitzer Zeitung): Apfel und Birne zu Ehren für den Nachwuch

15.11.2017

Endlich Maisernte ... auf Grund der Witterung verzögert sich die Ernte und der Mais wird jetzt erst abgeerntet ... die Planungen für die neue Nutzung der Fläche laufen ...

November 2017

Unser Projekt in der Presse:

03.11.2017 - Nordkurier (Strelitzer Zeitung): Maisfeld hat ausgedient: Dafür ensteht hier ein Baby-Wald

Auszug aus den Antragsunterlagen ...

Motivation und Ausgangslage

Ein Wald als lebende und wachsende Begegnungs- und Informationsstätte zum Thema Klimaschutz für den Nachwuchs der Gemeinde Userin (und die nahe Umgebung) - das ist die Idee, die hinter dem sogenannten „Babywald“ steht. Es kann hiermit das ökologische Bewusstsein von Kindern und Familien gefördert werden, da sie „ihre“ Bäume zu einem Wald heranwachsen sehen können und die Erzeugnisse aus ihrem Wald ernten, verarbeiten und verzehren. Die Themen Klimaschutz, Familie, Heimat/Wohnort und das Thema Nahrung werden so verbunden.

Im Umfeld werden auf Informationstafeln Informationen rund um das Klima, den Klimawandel / -schutz u.v.a.m. präsentiert werden. Sie beinhalten unter anderem Informationen zu den einzelnen Baumarten, Klimabilanzen zum Obst im Supermarkt im Vergleich zum eigenen. Weiterhin wird der Lebensraum Streuobstwiese als Ökosystem mit seiner biologischen Vielfalt dargestellt. Ebenfalls soll auf das temporäre Aufstellen von Bienenbeuten und dem damit verbundenen Kreislauf der Natur (bessere Bestäubung - höhere Erträge) eingegangen werden.

Geplante Aktivitäten und Akteure

Wichtigste Akteure sind die Gemeinde Userin und Familien und Angehörige der Gemeinde.

Die „Initialzündung“ wird mit einer einmaligen Pflanzaktion im Frühjahr 2018 (rückwirkende Jahrgänge) durch die Gemeinde Userin gegeben. Dabei wird zunächst für die Kinder, die bereits geboren sind, unter professioneller Anleitung ein Baum gepflanzt.

Zukünftig soll jährlich (im Herbst) eine Veranstaltung stattfinden, zu der der jeweilige Geburtsjahrgang neue Bäume pflanzt und der Bestand durch die Baumeigentümer unter erneuter professioneller Anleitung gepflegt wird, sowie das Obst geerntet wird, was ansonsten natürlich laufend wenn vorhanden, möglich ist, da der Wald offen für alle ist.

Das Gelände wird ansonsten von der Gemeinde Userin selbst in Stand gehalten. Der zu beauftragende LaGa Bauer soll die Fläche herrichten und an den geplanten Festen die Bürger bei Pflanzung und Schnitt anleiten, diese Aufgaben werden aber zum großen Teil von den Bürgern selbst übernommen.

Umwelt- / Synergieeffekte

Das Projekt hat einen indirekten Klimaschutzbezug durch die Veränderung des Bewusstseins der Bürger für eigene, handgemachte und/oder naturnahe Nahrungsmittel. Das Obst, das auf der Streuobstwiese wächst, kann jederzeit von jedem geerntet werden. Die Ergebnisse können lokal angeboten oder eben selbst verzehrt werden.

Das Projekt schafft ein „Wir“ Gefühl und einen Anlaufpunkt für die Bürger und deren Kinder, durch die Bänke und die gemeinsame, offene Nutzung. Das Areal grenzt an einen stillgelegten Friedhof an, auf dem die „Bäume des Jahres“ angepflanzt worden sind, und bildet gemeinsam mit diesem einen Park mit Klimaschutz-Bezug. Der Bezug wird auch durch die Themen auf den Informationstafeln hergestellt. Weiterhin bietet die Streuobstwiese die Möglichkeit Imker während der Obstblüte mit einzubinden, die temporär ihre Bienenbeuten auf dem Gelände zur Bestäubung der Bäume aufstellen. Zur Förderung der Artenvielfalt ist darüber hinaus geplant ein Insektenhotel aufzustellen. Auch hierfür werden Informationen aufbereitet und präsentiert.

Verstetigung

Die Erntefeste sollen nach dem Projekt jährlich als kleine Gemeindefeste wiederholt werden. Jedes Jahr im Herbst werden weitere Bäume gepflanzt. Die Erzeugnisse können lokal angeboten werden, angedacht ist auch eine Obsttauschaktion durchzuführen oder eine mobile Saftpresse zur Gewinnung von frischen Obstsäften einzubinden. Da der Obstwald weiter wächst und hoffentlich gedeiht, sowie in der Nachbarschaft zum „Baum des Jahres“ Park und durch die Bereitstellung von Sitzbänken, ohnehin regelmäßig aufgesucht wird, ist die Ausstrahlung der Aktion langfristig angelegt.

Amt Neustrelitz-Land | Gemeinde Userin | Marienstraße 5 | 17235 Neustrelitz | Tel.: (0 39 81) 23 999-17 | info@userin.de

Ortsteile: Userin | Groß Quassow | Zwenzow | Voßwinkel | Useriner Mühle | Lindenberg
Seen:
Useriner See | Woblitzsee | Großer Labussee - & - Berge: Bauernberg (86,5m) | Glockenberg (78,7m)